Meine Lebensgeschichte

Meine Geschichte beginnt in Latsch im Vinschgau, wo ich am 13. Mai 1968 in meinem Elternhaus geboren wurde. Als mittleres von drei Kindern wuchs ich gemeinsam mit zwei Schwestern auf. Ich war ein Kind wie andere auch, bis ich in den Kindergarten kam. Dort begann ich, immer wenn ein Kind Bauch- oder Kopfschmerzen hatte und weinte, ihm meine Hände aufzulegen. Die Hände wurden ganz heiß und der Schmerz verging. Danach ging jedes von uns Kindern wieder seiner Wege. Bis zum nächsten Mal. In diesem Alter war ich mir sicherlich nicht bewusst, was ich tat. Es war eine rein instinktive Handlung, die meine Gabe erstmals sichtbar machte. Eine Gabe, die nicht erwerbbar, sondern angeboren ist. Menschen, die sie besitzen, werden intuitiv darauf aufmerksam. Von Anfang an. Genauso wie Kinder mit musikalischem Talent bereits auf den Armen der Eltern im Takt der Musik schaukeln. Oder Kinder mit künstlerischer Begabung schon früh zu kritzeln und zu malen beginnen. Andere dagegen lernen es nie, wie ich zum Beispiel.

Jedenfalls habe ich schon früh damit begonnen, diese Gabe zu nützen. Die Kinder um mich herum wuchsen ganz natürlich damit auf. Sie und ich haben uns niemals gefragt, warum es ihnen geholfen hat. Als Kind hat man ja auch keinen Bezug zu Krankheit und Schmerz. Ein Kind weint, weil es weh tut und hört damit auf, wenn der Schmerz vorbei ist. Und so wurde das Händeauflegen für meine Umgebung und für mich selbst zur Normalität. Auch weil meine Eltern mich stets verstanden, unterstützten und motivierten. Soweit kam ich mit meiner Kraft ganz gut klar. Bis die Pubertät kam.

Gerade 13 Jahre alt geworden, bemerkte ich plötzlich, was ich da eigentlich tat. Wurde mir meiner Taten bewusst. Das Händeauflegen war zwar schon zur Selbstverständlichkeit geworden, doch hatte ich bis dahin eigentlich nie darüber nachgedacht. Ich überlegte, ob ich sonst noch jemanden kannte, der diese Fähigkeiten besaß, aber mir fiel niemand ein. Diese Erkenntnis traf mich hart. Denn wie jeder Junge in diesem Alter, wollte ich einfach nur so sein wie die anderen auch. Letztendlich wollte ich meine Gabe nicht mehr haben. Ich kam mit der ganzen Umgebung in Konflikt. Auch mit Gott begann ich zu hadern. Da bat ich ihn, mir zu helfen und mir den richtigen Weg zu zeigen. Was er dann auch tat. Nicht nur in dieser Hinsicht genoss ich es, ein von Gott begnadetes Kind zu sein.

In unserem Dorf arbeitete ein bekannter Heilpraktiker, den ich nun aufsuchte, um meinen inneren Seelenfrieden wieder zu erlangen. Er unterzog mich einer Irisdiagnose und bemerkte dabei etwas Eigenartiges. Er erklärte mir, dass ich die Fähigkeit besäße, Menschen durch die Kraft meiner Hände zu heilen. Beim Verlassen seiner Praxis zweifelte ich an seinem Verstand. Zu Hause angekommen, meinten meine Mutter und meine Oma, dass ich das Händeauflegen ja immer schon gemacht hätte. Dass ich diese Fähigkeit ja schließlich von meinem Urgroßvater vererbt bekommen hätte. Daraufhin wandte ich mich auf Anraten des Heilpraktikers nach Mailand, an das „Wissenschaftliche Institut für die Erforschung der Bio-Pranotherapie“. Im Rahmen langwieriger Tests wurde meine Strahlung gemessen und bestätigt. Die Strahlungsintensität hatte den höchsten Grad des Messbaren.

Langsam begann ich mich mit meinem „Anderssein“ abzufinden und meine Kraft bewusst einzusetzen und zu erproben. Das erste offizielle Opfer war meine Mutter, die oft unter Kopfschmerzen litt. Schon bald waren die Kopfschmerzen verschwunden und sind seitdem nicht wieder aufgetreten. Es folgten meine Tante, mein Onkel, die Schwester der Tante, und schließlich unzählige Fremde, die mir zu Hause förmlich die Tür einrannten. Da beschloss ich, diese Gabe zu meinem Beruf zu machen. Mein Vater zeigte sich von dieser Idee jedoch nicht sonderlich begeistert, weil er meinte, dies wäre kein ordentlicher Beruf, von dem man später womöglich leben, oder sogar einmal eine Familie ernähren könnte. Deshalb beschaffte er mir eine Lehrstelle bei einem Tischler. Also arbeitete ich als Tischler. Doch war mir stets bewusst, dass die Fähigkeit, Leiden zu lindern, nur wenigen Menschen in die Wiege gelegt wurde, und ich dazu verpflichtet war, sie zu nutzen. So behandelte ich abends, nach meiner Tischlerarbeit, noch unzählige Patienten. Es blieb dabei, bis ich meine Lehre als Tischler mit der Gesellenprüfung erfolgreich abschloss. Daraufhin absolvierte ich meinen einjährigen Militärdienst. Einen Monat danach eröffnete ich die erste Praxis. Das war im Jänner 1989. 1995 zog ich für zwei Jahre nach Treviso, um dort Erfahrungen mit neuen Krankheitsbildern zu sammeln. Durch die enge Zusammenarbeit mit Ärzten konnte ich mein Wissen in Praxis und Theorie erweitern. 1997 kehrte ich nach Latsch in Südtirol zurück. Die langjährigen Schulungen in Mailand konnte ich mit den höchsten Auszeichnungen, die es in dieser Berufssparte gibt, abschließen.

In meinem bisherigen Leben hatte ich stets das Glück, Menschen um mich zu haben, die mir dabei halfen, meine Vorhaben zu realisieren. Wie meine Eltern, meine Frau, meine zwei Töchter, meine Freunde. Aber auch meine Hobbys, das Musizieren (ich spiele in der Musik- und Bürgerkapelle Latsch), schnelle Autos und Harleys, trugen dazu bei, in schwierigen Situationen durchzuhalten.

Als Heiler und Bio-Pranotherapeut habe ich mich für einen oft sehr anstrengenden Weg entschieden, und ich möchte ihn, meiner Berufung folgend, bis ans Ende gehen. Es ist ein herausfordernder und steiniger Weg. Aber zugleich auch der schönste Beruf, den ich mir vorstellen kann. Menschen zu helfen. Das ist meine Bestimmung. Den Menschen ihren Lebensweg ein bisschen lebenswerter zu gestalten.

Patientenbeurteilung

Rosalinda
schrieb am
Griaß Di liaber Harald. Ich melde mich erst nach Jahren, nachdem erst jetzt eine eindeutige Veränderung zu erkennen ist. Jetzt muss ich es Dich aber unbedingt wissen lassen, dass meine 50 jährige "Down"-Schwester Erika, welche bei Dir in längeren Abständen lediglich 20 Behandlungen genossen hat, jetzt am Familienleben sehr...